Einladung zur Virtuellen Patientenveranstaltung Glaukom

Wir laden Sie ein, am Freitag, den 13. Januar 2023, um 18 Uhr, via Zoom teilzunehmen. Weitere Informationen finden Sie hier.

 

 

Glaukomtag, 15.10.2022 in Neubrandenburg

 

Wir danken Dr. Christian Karl Brinkmann, dass wir für den Glaukomtag zu Gast sein durften im Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum in Neubrandenburg und danken auch für die tolle Unterstützung. 

 

 

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Regelmäßige Augenuntersuchungen können Blindheit vorbeugen

Pressemitteilung des UniversitätsKlinikums Heidelberg vom 08.10.2012

 

Am 15. Oktober 2012 informiert die Universitäts-Augenklinik Heidelberg über Früherkennung und Behandlung häufiger Augenkrankheiten / Blinde, Sehbehinderte und Angehörige herzlich zu persönlicher Beratung und Hilfsmittelausstellung eingeladen.

 

Am Montag, den 15. Oktober 2012, laden der Badische Blinden- und Sehbehindertenverein (BBSV) und die Universitäts-Augenklinik Heidelberg zu einem gemeinsamen Informationstag ein. Anlass ist die elfte bundesweite „Woche des Sehens“. Von 11 bis 17.30 Uhr können sich blinde und sehbehinderte Menschen, Angehörige und Interessierte vor dem Hörsaal der Kopfklinik, Im Neuenheimer Feld 400, 69120 Heidelberg, persönlich beraten lassen und die Hilfsmittelausstellung besuchen. Ab 14 Uhr informieren die Augenärzte des Universitätsklinikums im Hörsaal über häufige Augenkrankheiten, Früherkennung und Behandlung. Themen sind der Grüne Star, die Altersabhängige Makuladegeneration und diabetische Netzhauterkrankungen. Alle Angebote sind kostenlos.

Das Motto der Aktionswoche 'Wir sehen uns lieber früher als später' ist auch der Leitgedanke der Expertenvorträge am Nachmittag. Es weist darauf hin, wie wichtig regelmäßige Untersuchungen beim Augenarzt sind, um eine spätere Sehbehinderung oder Erblindung zu vermeiden. Denn je früher Augenkrankheiten diagnostiziert werden, desto besser lassen sie sich behandeln. Von der Frühdiagnose profitieren besonders ältere Menschen: Mit zunehmendem Alter steigt das Risiko für verschiedene Augenerkrankungen, die unbehandelt zur Erblindung führen. Die häufigsten sind Grauer Star (Katarakt), Grüner Star (Glaukom), diabetische Netzhauterkrankungen und altersabhängige Makula-Degeneration (AMD).



Augenerkrankungen verlaufen lange ohne Symptome

Während der Graue Star in jedem Stadium heilbar ist die trüb gewordene, körpereigene Linse wird gegen eine Kunstlinse ausgetauscht –, können Augenärzte bei Glaukom und AMD nur das weitere Fortschreiten der Erkrankung stoppen. Schäden, die bereits eingetreten sind, lassen sich nicht wieder rückgängig machen. Besonders tückisch ist das Glaukom, eine schmerzlose Erkrankung des Sehnervs: Wenn die Betroffenen erste Seheinschränkungen bemerken, ist die Krankheit schon weit fortgeschritten. „Ich empfehle daher regelmäßige Untersuchungen der Augen alle zwei Jahre ab dem 40. Lebensjahr. Bei einer frühen Diagnose können wir das Glaukom, aber auch AMD, gut behandeln“, sagt Professor Dr. Klaus Rohrschneider, Landesarzt für Sehbehinderte und Blinde in Baden-Württemberg sowie Leiter der Sektion Ophthalmologische Rehabilitation der Universitäts-Augenklinik Heidelberg.

Der Aufruf gilt auch für Diabetiker: Eine häufige Folge der Zuckerkrankheit ist die Diabetische Retinopathie, bei der die Netzhaut im Auge geschädigt wird. Der Augenarzt erkennt Schäden lange bevor der Patient selbst Symptome wahrnimmt und kann durch eine frühe Behandlung das Sehvermögen erhalten.



Von der sprechenden Küchenwaage bis zur Berufsberatung

Glaukom, AMD und Diabetische Retinopathie sind die Hauptursachen für Blindheit und Sehbehinderungen in Deutschland. Welche Möglichkeiten der Diagnose und Behandlung es gibt, erfahren die Besucher in den Vorträgen der Heidelberger Augenärzte. Dabei berichten sie auch über neue minimal-invasive Operationsverfahren zur Behandlung des Glaukoms, die 2012 am Universitätsklinikum eingeführt wurden. Statt der klassischen Augenoperation sind dabei nur winzige Schnitte in der Hornhaut nötig, um den Innendruck des Auges zu verringern. Darüber hinaus stellen die Mediziner eine aktuelle Studie zur Behandlung der Diabetischen Netzhauterkrankung vor. Auf dem Prüfstand steht der Nutzen spezieller Medikamente, die in das Auge injiziert werden und sich bei der AMD bewährt haben.

Das Spektrum der Hilfsmittelausstellung reicht von kleinen Alltagshelfern wie sprechenden Küchenwagen und Thermometern über Bildschirmlesegeräte bis hin zu speziellen Navigationsgeräten und dem iPhone. Zusätzlich gibt es kostenlose Beratungsangebote z.B. des Berufsförderungswerks Würzburg zu Beruf und Sehbehinderung, der Orientierungs- und Mobilitätslehrer von „Sehwerk“ sowie von haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern des BBSV.



Woche des Sehens vom 8. bis 15. Oktober 2012

Seit dem Jahr 2002 hebt die Woche des Sehens mit vielfältigen Aktionen bundesweit die Bedeutung guten Sehvermögens hervor und klärt über die Ursachen vermeidbarer Blindheit sowie die Situation sehbehinderter und blinder Menschen in Deutschland und in den Entwicklungsländern auf. Getragen wird die Aufklärungskampagne von der Christoffel-Blindenmission, dem Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband, dem Berufsverband der Augenärzte, dem Deutschen Komitee zur Verhütung von Blindheit, der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft, dem Deutschen Verein der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf sowie der PRO RETINA Deutschland.



Weitere Informationen zur Woche des Sehens und den verschiedenen Augenerkrankungen im Internet:

www.woche-des-sehens.de

oder telefonisch bei:
Luitgard Mayer
Badischer Blinden- und Sehbehindertenverein V.m.K.Bezirksgruppe Heidelberg
Tel.: 06227 / 50406
Geschäftsstelle des BBSV: Tel.: 0621 / 402031



Ansprechpartner für Journalisten:
Dr. Klaus G. Wolff
Geschäftsführer des Badischen Blinden- und Sehbehindertenverein V.m.K.
Tel.: 0621 / 402031
E-Mail: k.wolff@bbsvvmk.de


Prof. Dr. Klaus Rohrschneider
Landesarzt für Sehbehinderte und Blinde in Baden-Württemberg
Sektionsleiter Ophthalmologische Rehabilitation
Univ.-Augenklinik Heidelberg
Tel.: 06221/566642
E-Mail: kr@uni-hd.de

 

 

Quelle: Pressemitteilung auf der Webseite des UniversitätsKlinikums Heidelberg



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