Einladung zur Virtuellen Patientenveranstaltung Glaukom

Wir laden Sie ein, am Freitag, den 03. September 2021, um 18 Uhr, via Zoom teilzunehmen. Weitere Informationen finden Sie hier.

Teilnehmer für Studie der Uni Köln gesucht

Um das Leben für Patient*innen mit einem Offenwinkel-Glaukom zu verbessern,
möchte die Uni Köln gerne von Ihren Erfahrungen lernen.
Dieser Aufruf für die Studienteilnahme wendet sich an Patient*innen mit einen Offenwinkel-Glaukom
und Patient*innen mit einem Offenwinkel-Glaukom und Glaukom-Implantat. Den Aufruf zur Studie finden Sie hier. Weiter Infomationen zu der Studie hier.

Kostenloser Fahr- und Begleitservice

...für blinde und hochgradig sehgeschädigte Menschen im östlichen Ruhrgebiet. Weitere Infos hier (PDF).

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Sind Ihre Augen fit fürs Fahren?

 

Augenärztlicher Check verbessert die Sicherheit im Straßenverkehr

 

Düsseldorf 14.12.2018 – Viele Verkehrsteilnehmer überschätzen das eigene Sehvermögen. Den Sehtest für den Führerschein hat man vor Jahrzehnten ja locker bestanden und man sieht doch alles noch gut genug – das glaubt man zumindest. Nicht selten ist das eine optimistische Selbsttäuschung, weiß Dr. Ludger Wollring, Pressesprecher des Berufsverbands der Augenärzte Deutschlands. Er rät insbesondere Fahrern ab dem 40. Lebensjahr, ihr Sehvermögen und die Gesundheit der Augen regelmäßig beim Augenarzt überprüfen zu lassen.

 

Gutes Sehen ist eine wesentliche Voraussetzung, um sicher am Straßenverkehr teilnehmen zu können. Dabei spielen ganz verschiedene Sehfunktionen eine Rolle: Eine gute Sehschärfe macht es möglich, auch auf größere Entfernungen Hinweisschilder zu erkennen. Ob sich von der Seite her jemand nähert, bemerkt man nur mit einem intakten Gesichtsfeld. Und Dämmerungssehen sowie Blendempfindlichkeit werden wichtig, sobald das Tageslicht schwindet.

Wie Dr. Wollring aus mehreren Feldstudien weiß, sind sich Autofahrer häufig selbst nicht darüber im Klaren, dass sie schlecht sehen. Bei den Stichproben zeigte sich: Etwa jeder dritte Autofahrer, der freiwillig an einer Testaktion an einer Autobahnraststätte teilnahm, sah nicht gut genug, um sicher Auto zu fahren. Bei den einen haperte es mit der Sehschärfe, die anderen bekamen bei schlechten Lichtverhältnissen Probleme, wieder andere wiesen eine unzureichend korrigierte Fehlsichtigkeit und zugleich ein schlechtes Dämmerungssehen auf.

 

Sehen verändert sich schleichend

Alle Sehfunktionen, die für die Teilnahme am Straßenverkehr wichtig sind, verändern sich ganz allmählich mit zunehmendem Alter. Diese schleichende Veränderung wird in aller Regel nicht wahrgenommen. Deshalb rät der Berufsverband der Augenärzte allen Menschen ab dem Alter von 40 Jahren, ihr Sehvermögen und die Gesundheit der Augen prüfen zu lassen. Bei einer solchen Untersuchung prüft der Augenarzt zudem, ob erste Anzeichen für eine Augenkrankheit zu erkennen sind. Denn mit zunehmendem Alter steigt das Risiko für die häufigsten Augenkrankheiten – das Glaukom (Grüner Star), die Altersabhängige Makuladegeneration (AMD) und die Katarakt (Grauer Star). Die folgenden Untersuchungen können dabei sinnvoll sein:

 

-       Eingehende augenärztliche Untersuchung des Auges an der Spaltlampe

-       Prüfung der Tagessehschärfe

-       Prüfung der Augenstellung und Augenbeweglichkeit

-       Gesichtsfelduntersuchung

-       Prüfung des Dämmerungssehens und der Blendempfindlichkeit

-       Prüfung der Sehschärfe bei schwacher Beleuchtung

-       Mikroskopische Untersuchung der Augen4

 

Die Untersuchungsergebnisse fließen dann in ein Beratungsgespräch ein, in dem der Augenarzt erläutert, welche Einschränkungen eventuell gegeben sind, ob und wie sich diese beheben oder korrigieren lassen. Die Empfehlungen erfolgen unter dem Schutz der ärztlichen Schweigepflicht.

Dieser Augenarzt-Check für Verkehrsteilnehmer ist eine Individuelle Gesundheitsleitung (IGeL), deren Kosten die gesetzlichen Krankenkassen in der Regel nicht übernehmen. Verantwortungsvolle Verkehrsteilnehmer verschaffen sich mit diesem Check Klarheit, ob ihre Augen fit fürs Fahren sind.

 

 

Herausgeber: Berufsverband der Augenärzte Deutschlands e.V. (BVA), Tersteegenstr. 12, 40474 Düsseldorf

Pressekontakt:

Berufsverband der Augenärzte Deutschlands e.V. (BVA),

Tersteegenstr. 12, 40474 Düsseldorf, Tel. +49 (0) 2 11 / 4303700, Fax +49 (0) 2 11 / 4303720,

presse@augeninfo.de, www.augeninfo.de 

 

Erstellt am: 17.12.2018 13:52:00

 



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