Einladung zur Virtuellen Patientenveranstaltung Glaukom

Wir laden Sie ein, am Freitag, den 13. Januar 2023, um 18 Uhr, via Zoom teilzunehmen. Weitere Informationen finden Sie hier.

 

 

Glaukomtag, 15.10.2022 in Neubrandenburg

 

Wir danken Dr. Christian Karl Brinkmann, dass wir für den Glaukomtag zu Gast sein durften im Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum in Neubrandenburg und danken auch für die tolle Unterstützung. 

 

 

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Wenn die Tränen fehlen

Pressemitteilung des Berufsverbands der Augenärzte Deutschlands e.V. vom 27.06.2013

 

 

Das Trockene Auge ist eine Volkskrankheit

 

DÜSSELDORF 27.06.2013 – Die Augen sind müde und lichtempfindlich, sie brennen und man meint, Sandkörner auf der Augenoberfläche zu spüren: Das Trockene Auge ist die häufigste Augenkrankheit, eine wahre Volkskrankheit. In Deutschland sind etwa 15 Millionen Menschen betroffen. „Genaue Zahlen sind schwer zu ermitteln“, erläutert Dr. med. Thomas Kaercher vom Berufsverband der Augenärzte Deutschlands: „Viele Patienten greifen zur Selbstmedikation ohne augenärztliche Kontrolle.“

 

Als Basisbehandlung stehen Tränenersatzmittel zur Verfügung. „Die künstlichen Tränen benetzen die Augenoberfläche und lindern so die Beschwerden“, sagt Kaercher. Dabei kommt es darauf an, eine gute, stabile Mischung der körpereigenen und der künstlichen Träne zu erreichen. Heute sind zahlreiche Substanzen verfügbar. Hier kann der Augenarzt den Patienten beraten, welcher Wirkstoff im individuellen Fall hilft. Schon länger bekannt sind Tränenersatzmittel mit Zellulose und mit Hyaluronsäure. Neuere Produkte beeinflussen verschiedene Eigenschaften der Träne, macht Kaercher deutlich: „Der pH-Wert lässt sich normalisieren, aber auch die Fließfähigkeit und die Osmolarität. Dieser Wert gibt an, wie viele Teilchen wie Salze oder Glukose in einer bestimmten Tränenmenge gelöst sind.“

 

 

Office-Eye-Syndrom

 

Oft fallen die Beschwerden nach längerer Arbeit am Computer auf. Dann spricht man vom Office-Eye-Syndrom. In der überwiegenden Zahl der Fälle ist der ölige Anteil des Tränenfilms gestört mit der Folge, dass die Tränen zu schnell verdunsten. Kaercher rät: „In diesem Fall ist es sinnvoll, ölhaltige Tränenersatzmittel zu verwenden, die den Tränenfilm stabilisieren.“

 

 

Drüsen wieder in Gang bringen

 

Es gibt aber auch die Möglichkeit, die natürliche Produktion der Lipide anzuregen, die den öligen Bestandteil der Träne ausmachen. Sie werden in kleinen Drüsen an den Lidkanten gebildet, den Meibom-Drüsen. Beim Trockenen Auge sind diese Drüsen oft verändert und verstopft. Neu ist ein thermodynamische Verfahren, um sie wieder zu öffnen: Einige Minuten lang wird über eine Kontaktlinse Wärme und sanfter Druck an die Lidkanten weitergeleitet. „Mit dieser einmaligen Behandlung lassen sich die Meibom-Drüsen öffnen und die Beschwerden oft deutlich lindern“, hat Kaercher bei seinen Patienten beobachtet.

 

 

Quelle: Pressemitteilung auf der Webseite des Berufsverbands der Augenärzte Deutschland e.V.

 

 

Erstellt am: 27.06.2013 22:45:59


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